Das Münchhausen-Prinzip: Wie Sie sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen


Tauchen Probleme, egal ob im Beruf oder im Privaten, auf, gibt es immer zwei Schrauben, an denen wir drehen können, um uns aus dem Sumpf zu befreien und etwas zu verändern: eine äußere und eine innere. Manchmal ist
es wirklich erforderlich, in der Außenwelt zu handeln und etwas zu verbessern, zum Beispiel den Schreibtisch aufzuräumen, ein klärendes Gespräch mit der Kollegin zu führen oder sich eben doch mal beim Fitnessstudio anzumelden … und auch tatsächlich hinzugehen.

Manchmal aber nützt das Handeln im Außen nichts. Wenn wir richtig feststecken im Sumpf, ist weitere Aktion vielleicht sogar kontraproduktiv: Denn wer im Sumpf steht und strampelt, läuft Gefahr, noch tiefer einzusinken. Der Sumpf wird hier als Bild verwendet für unsere negativen Gefühle und Gedanken – und diesen Sumpf schaffen wir uns meist selbst. Denn in Wahrheit sind es selten die äußeren Gegebenheiten, die uns unzufrieden machen.
In einer solchen Situation kann es entscheidend sein, die innere Einstellung zu verändern. Wenn uns Ärger oder Wut, Frust, Traurigkeit oder Mutlosigkeit, Verzweiflung oder Panik gefangen halten, genügt es oft schon, die Perspektive
ein klein wenig zu verändern, sodass wir den Dingen mit einer anderen Haltung begegnen. An dieser Schraube zu drehen ist oft wesentlich effektiver, als im Außen etwas verändern zu wollen.

In diesem Vortrag verrät Marco von Münchhausen erprobte „Schopfstrategien“, mit denen Sie sich aus beruflichen und privaten Sümpfen befreien können: sofort umsetzbare Methoden, die auf langjährigen Erfahrungen
basieren, gewohnt humorvoll präsentiert. Für alle, die sich ein bisschen mehr Leichtigkeit im Leben wünschen.