Konzentration - Das digitalisierte Gehirn

Die Digitalisierung um uns beschleunigt exponentiell – immer mehr Informationen werden immer schneller verarbeitet und vermittelt. Digitalisierung 4.0 ist das Schlagwort, sie macht vor keinem Lebensbereich Halt.

Auch das Gehirn kann ähnlich stark beschleunigen … wenn es nicht ausgebremst wird. In seinem neuen Vortrag zeigt Marco von Münchhausen, wie der Mensch 4.0 mit den Herausforderungen der Digitalisierung besser zurecht kommt. 

Das digitalisierte Gehirn

Konzentration - wie wir lernen, wieder ganz bei der Sache zu sein

Die Digitalisierung, die ja eigentlich die Arbeit erleichtern soll, bringt leider auch erhebliche Bremseffekte mit sich. Denn die digitale Revolution hat große Auswirkungen auf unsere Denk- und Konzentrationsfähigkeit: Der Verlust der Konzentration, ständige Unterbrechungen (vor allem durch digitale Medienvielfalt) und die problematischen Folgen des Multitaskings sind in den letzten 10 Jahren zum Hauptproblem der Arbeitswelt, möglicherweise des modernen Lebens überhaupt geworden. Nach Umfragen des Gallup-Institutes ist der daraus folgende wirtschaftliche Schaden immens. Allein die US-Volkswirtschaft verliert durch Unterbrechungen am Arbeitsplatz jährlich über 500 Milliarden US$. Etwas anschaulicher ist vielleicht diese Studie aus Großbritannien: Danach antworten 85% aller Mitarbeiter eines Großunternehmens innerhalb von 2 Minuten auf eine E-Mail – 70% sogar innerhalb von 6 Sekunden! Da bleibt wenig Zeit zum Nachdenken …

Dieses sofortige Reagieren auf jedes neue Signal (= die Bereitschaft eine andere Tätigkeit zu unterbrechen) ist kontra-produktiv im wahrsten Sinne des Wortes. Und wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass es bis zu 30 Minuten dauern kann, bis man den ursprünglichen Faden wieder aufgenommen hat, wird das Ausmaß dieser Unterbrechungsmisere noch deutlicher.

Die Fähigkeit zur Konzentration ist also beinahe eine Schlüsselqualifikation in der modernen Arbeitswelt, ein entscheidender Faktor für Erfolg und Effizienz. Aber wie geht das überhaupt, sich zu konzentrieren? Leider haben wir keinen Schalter im Gehirn, den wir einfach mal auf „Konzentrationsmodus“ umlegen können. Und selbst wenn es diesen Schalter gäbe – er würde von außen ständig wieder ausgeschaltet.

Genau an dieser Stelle setzt der Vortrag an. Er zeigt:

  • Welche Folgen die Digitalisierung für das menschliche Gehirn hat.
  • Warum Konzentration so wichtig ist und was passiert, wenn wir sie verlieren.
  • Was die typischen Konzentrationskiller sind - und warum es heute so schwer ist, konzentriert zu sein.
  • Wie Konzentration funktioniert und wie man sie bewusst herstellen und trainieren kann. 

Der „Mensch 4.0“ wird so in die Lage versetzt, die unbestreitbaren Vorteile der Digitalisierung zu nutzen, ohne dabei einen entscheidenden und unentbehrlichen Faktor für hervorragende Leistung und Erfolg zu verlieren: die Fähigkeit zur Konzentration.

Der Vortrag ist interaktiv, unterhaltsam und mit viel Humor angereichert. Damit die Zuhörer die Erkenntnisse konkret im Alltag nutzen und umsetzen können, erhalten sie ein Kärtchen (Format DIN A7), auf dem die Kernaussagen knapp zusammengefasst sind.